1. Notes: 13 / 2 years ago 

    Liebe GenossInnen und LeserInnen,

    wie ihr in den letzten Tagen sicherlich mitbekommen habt, kam es im Zuge des Bildungsstreiks in ganz Deutschland und Europa zu zahlreichen Protestaktionen diverser Hochschulen. Diese Protestaktionen bezeichne ich auch direkt als Bewegung, denn die Zahl von über 50 besetzten Hochschulen in ganz Europa und anderen Teilen der Welt zeigt, dass es nicht nur einige wenige sind, sondern eine immer breiter werdende Masse an StudentenInnen, SchülerInnen, HochschullehrerInnen usw. usf. Diese Protestaktionen orientieren sich an der Besetzung der größten Hörsäle, so genannter Audimaxe, um den Verantwortlichen zu zeigen, dass wir, die Studiereden es mit unserer Bildung ernst nehmen und nun aktiv zum Protest übergangen sind. Es ist nicht mehr länger zu vertreten und zu verantworten, dass unser Bildungssystem durchgehend und kategorisch weiter ausgeschlachtet und einer Ökonomisierung unterworfen wird. Das heißt im Konkreten, dass wir uns nicht länger damit abfinden wollen, für unsere BILDUNG zu ZAHLEN, in zu großen Gruppen gelehrt werden, keine Zeit für vernünftige Forschung besteht, Hochschulen durch die Exzellenzauszeichnung in einen Wettbewerb miteinander geschickt werden, in denen die sozialen Kompetenzen in den Hintergrund und die kapitalschöpfenden Leistungsorientierungen in den Vordergrund gerückt werden, den Studenten die Autonomie ihres Studiums genommen wird, in dem sie zu Pflichtveranstaltungen gezwungen werden und der Gipfel dieser Perversion ist, dass die Studenten nebenbei irgendwie arbeiten müssen um das mittlerweile überteuerte Studium finanzieren zu können, meistens werden diese Studenten von Betrieben durch Hungerlöhne und anderen Auswüchsen eines zu deregeulierten Kapitalismus ausgebeutet. Diese Liste lässt sich noch weiter fortsetzen, wie ihr auch in den Forderungen der Studierenden der Universität Duisburg-Essen lesen könnt.

    Ich bin auch nicht gewillt einen ellenlangen Text zu verfassen, sondern euch nur eine kleine Übersicht dessen verschaffen um was es eigentlich bei den Hochschulbesetzungen geht und ich glaube es kann niemand abstreiten, dass es ihn nicht betrifft, denn jeder ist selber in den Kontakt unseres unsozialen Bildungssystems gekommen und wird merken, wenn er sich Gedanken darüber macht, dass es einer enormen Reform bedarf.  Damit meine ich keiner Reform in kleinen Punkten, sondern um die Änderung und Umgestaltung des Systems an sich. Auf Grund dessen muss die Systemfrage gestellt werden, ob wir weiterhin mit diesem System weiterleben wollen und vor allem können. Wie lange wir es noch verantworten können, dass Studenten verschuldet oder ausgebrannt von der Hochschule gehen und wie unsere Gesellschaft diese Missstände tragen kann.

    Deshalb fordere ich euch auf bzw. bitte euch, lasst es durch eure Köpfe gehen und solidarisiert euch mit uns. Wir haben in den letzten Tagen eine große Anzahl von Solidaritätsbekundungen bekommen und sind gewillt den Kampf weiter zu führen, auch wenn wir in der nächst geraumen Zeit dazu aufgefordert werden, den Hörsaal der Hochschule wieder freizugeben.  Wir haben nun nach den Demonstrationen der letzten Jahre gezeigt, dass es uns wirklich wichtig und ernst mit dieser Sache ist. Deswegen wird es nötig sein durch nächste gezielte Aktionen nicht nur auf diese Miesere aufmerksam zu machen sondern sie aktiv weiterhin zu bekämpfen.

    Solidarische Grüße

    Deniz

    P.S Obwohl ich hier im Plural schreibe, vertrete ich nicht offiziell die Meinung einer Gruppe oder Bewegung, sondern meine Meinung, wo ich mir jedoch sicher bin, dass meine Aussagen auf eine breite positive Resonanz stoßen würden.

  2. Notes: 10 / 2 years ago 

    Studentenproteste!!

    Seit Dienstag besetzen wir, die Studierendenschaft der Universität Duisburg- Essen die beiden großen Hörsääle, so genannte Audimaxe und stehen für ein bestimmtes politisches Ziel ein:
    Forderung: Keine Studiengebühren in jeglicher Form 
    • Die Abschaffung der sozialen Selektion durch Studiengebühren ist ein wesentlicher Bestandteil zur Gewährleistung der sozialen Gerechtigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. 
    Das Grundgesetz Artikel 5 Absatz 3 besagt: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. 
    • Wir fordern ein Bildungssystem, das unseren demokratischen Grundwerten entspricht und daher auch ein gesetzlich verankertes Verbot von Bildungsgebühren! 
    • Die soziale Geschichte des Ruhrgebiets sollte einen gerechten Zugang zu Bildung bedingen, die Hochschulen müssen an dieser Stelle Vorreiter für kostenlose akademische Ausbildung für alle Bevölkerungsgruppen sein. 
    • Wir fordern bis zur Abschaffung eine leicht zugängliche und allgemein verständliche Aufschlüsselung der Verwendung von bisher gezahlten Studiengebühren, da hier zurzeit ein Informationsdefizit besteht. 
    • Wir fordern die gleiche Förderung aller Hochschulen in Deutschland und die Einstellung der Exzellenzinitiative!
    • Die finanziellen Mittel der Fakultäten müssen unabhängig von der Drittmitteleinwerbung verteilt werden. 

    Grundlegende Änderung des Bachelor-/Mastersystems und Möglichkeit zum Abschluss der Diplom- und Magisterstudiengänge ohne zeitliches Limit 
    • Das Studium kann in seiner verschulten Form nicht mehr als solches bezeichnet werden. Stattdessen ist den Studierenden eine freie Wahl von eigenen Schwerpunkten zu ermöglichen. 
    • Studierende müssen die Möglichkeit haben, ihre Hochschule ohne Probleme zu wechseln. Der Anspruch des Bologna-Prozesses, die Mobilität zwischen Hochschulen zu ermöglichen, muss tatsächlich umgesetzt werden. 
    • Studentische Freiräume sollen geschützt und weiter ausgebaut werden (Abschaffung der Regelstudienzeit, Überarbeitung der Modularisierung). 
    • Die Ausbildung der zukünftigen LehrerInnen muss besser auf die Anforderungen des LehrerInnenberufs ausgerichtet sein und das Staatsexamen beibehalten werden.
    • Studiengänge müssen das selbständige Denken fördern.
    • Die Festlegung von ECTS- bzw. Leistungspunkten muss nach klaren und einheitlichen Regelungen getroffen werden.
    • Die Einführung des Bachelor-/Mastersystems und der Studiengebühren führt bei vielen Studierenden zu einer psychischen und physischen Belastung, die nicht zumutbar ist.
    • Geballte Abgabe- und Prüfungstermine müssen vermieden werden. 
    • Die Masterzulassungsbeschränkungen müssen abgeschafft werden. 
    • Der Studienplan muss flexibilisiert werden.
    • Wir fordern Transparenz und keine Willkür in den Studienordnungen.
    • Prüfungsmodalitäten dürfen nicht zur Exmatrikulation führen (Fehlversuchsregel).
    Abschaffung der Anwesenheitspflicht 
    • Die soziale Gerechtigkeit für Studierende mit Kind und arbeitstätige Studierende kann im Rahmen von Anwesenheitspflichten nicht gewährleistet werden. Es muss im Ermessen jeder einzelnen Studentin und jedes einzelnen Studenten liegen, sich den Prüfungsstoff wahlweise durch Selbststudium oder Besuch der Lehrveranstaltungen anzueignen. Eine Anwesenheitspflicht widerspricht dem Prinzip der Selbstorganisation und Eigenverantwortung von Studierenden in jeglicher Form. 

    Mehr Demokratie an der Hochschule 
    • Einführung der Gruppenuniversität mit Viertelparität, Veto- und Initiativrechten (Studierende, ProfessorInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, weitere MitarbeiterInnen).
    • Reale Mitbestimmung durch den Senat (Wahl des Rektorats, Satzungen und Ordnungen, sowie Haushalt der Universität)
    • Abschaffung des Hochschulrats.
    • Basisdemokratie bei vitalen Interessen der Studierenden .
    • Wir fordern, dass das Rektorat dazu verpflichtet sein muss, Studierende über die Politik der Hochschule zu informieren. 

    Gegen die Ökonomisierung des Studiums/ der Ausbildung 
    • Studierende und Bildung dürfen nicht als Ware behandelt werden, die an der Universität für die Wirtschaft pro- bzw. reproduziert wird. 
    • Studiengänge und Studieninhalte müssen für die individuelle Selbstentfaltung ausgerichtet sein, und nicht dem Prinzip der Ökonomie unterliegen. 
    • Die Universität darf nicht nach unternehmerischen Maßstäben geführt werden. 

    Amnestie für „Audimax- Besetzer“ 
    • Sämtliche Studierende, die in Vorlesungen oder Seminaren Anwesenheitspflicht haben, müssen für die Tage der Besetzung entschuldigt sein. 
    • Es darf keine strafrechtlichen Konsequenzen für die BesetzerInnen (ausgenommen Sachbeschädigung) geben

    Die Plena des Audimax Duisburg und des Audimax Essen
    für die Studierenden der Universität Duisburg-Essen

  3. 2 years ago 

    Duisburg brennt!

    Seit 13.45 Uhr wurde der Audimax Duisburg von verärgtern Studenten besetzt. Ihr Hauptanliegen liegt darin, die Ökonomisierung von Bildung, die seit der Umsetzung der Bologna Beschlüsse immer weiter zunahm nun aktiv zu bekämpfen! Hinzu kommt, dass Bildung für alle Bevölkerungsgruppen und Millieus zugänglich gemacht werden muss, es darf nicht mehr vorkommen, dass auf Grund von gesellschaftlicher Herkunft der Zugang zur Hochschule oder anderen gehobeneren schulischen Einrichtungen nicht gewährleistet werden kann. Ebenfalls wird beanstandet, dass die demokratischen Partizipationsstrukturen, die es angeblich geben soll nicht ausreichen ausgeprägt sind. Ergo, muss die Studentenschaft in wichtige Entscheidungsprozesse viel aktiver mit eingebunden werden.
    Liebe Grüße
    Mehr an späterer Stelle!

  4. 2 years ago 
    "Wie man zum Moslem gemacht wird"
  5. 2 years ago 
    Interview mit dem IG-Metallvorsitzenden Berthold Huber
  6. 2 years ago 
    Schafft die Wehpflicht ab!

    Ein Artikel der auf einer verständlichen Art und Weise darstellt, wieso die Wehrpflicht in Deutschland überholt und längst veraltet ist und von konservativen Gedankengängen unnöitg am Leben erhalten wird.

  7. 2 years ago 
    Ein Bericht zur Drogenpolitik!
  8. Notes: 1 / 2 years ago 

    Vertrauensbruch?

    Wie kann es sein, dass Mitarbeiter wegen kleinerer Bagatelldelikten nach langjähriger Betriebszugehörigkeit fristlos gekündigt werden und die Arbeitsgerichte dieser Handhabung noch zweifellos zustimmen?
    Es bleibt mir ein Rätsel, wie der Arbeitgeber von einem Vertrauensbruch nach 17 Jahre oder sonsitger Zeit im Betrieb reden kann, wenn ein paar kleinere Lebensmittel verzehrt wurden, Abfall mit nach Hause genommen wurde oder Flaschenpfand im Wert von einigen Cents eingesteckt wurde.
    Vielleicht sollten sich die jenigen Arbeitgeber mal Gedanken darüber machen, wieso ihre Mitarbeiter zu den Kleinigkeiten greifen und wie sie von den Vorgesetzten bzw. Arbeitgebern behandelt werden? Denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer in Deutschland in den letzten Jahren erheblich verschlechtert haben.Und damit ist die Ausbeute durch 400€ Regelungen, erheblich erhöhte Arbeitszeiten, geringere Lohnzuschläge, gekürzte Prämien verbunden mit einem erhöhten Absatzdruck usw. usf. gemeint.
    Eventuell liegt der Grund darin, dass die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber so gut wie auf Eis gelegt ist. Die zwischenmenschlichen Kontakte rücken in geringfügig bezahlten Berufen immer weiter in den Hintergrund und die meisten Arbeiter werden entpersonalisiert und dienen lediglich als wertschöpfendes Humankapital. Da Frag ich mich, von welchem Vertrauensbruch hier die Rede ist, wenn viele Angestellte sich mit ihren Betrieben und alternierenden Führungskräften nicht mehr identifizieren können und sich selbst durch den entfesselten Raubtierkapitalismus nur noch als Ware und nicht mehr als Menschen sehen.
    Außerdem, wie kann Vertrauen durch ein minimales Bagatelldelikt zerstört werden, wozu gibt es die arbeitnehmerrechtlichen Abmahnungsverfahren, die dazu genutzt werden können, dass so genannte Vertrauensverhältnis wieder aufgebaut werden? Dies wäre sicherlich mit einer gewissen Arbeit verbunden die auf Arbeitnehmer und Geber zukommen würde, könnte jedoch Negativschlagzeilen und eine schlechte Stimmung im Betrieb verhindern. Denn nur der glückliche Arbeiter ist der effiziente, warum dies einige nicht verstehen, bleibt ein Rätsel.
    Vielleicht stecken auch ganz andere Ambitionen hinter den angeblichen Vertrauensbrüchen gegenüber den Arbeitgebern. Jemand der seit 17 Jahren in einem Betrieb angestellt ist und nun fristlos gekündigt wurde, durch diese wahnwitzige Begründung, kann in Zukunft durch einen erheblich kostenvorteiligeren Angestellten auf der abgabefreien 400 Euro Basis angestellt werden. Das heißt im Klartext für den Arbeitgeber, wenn er vorher die Frau mit sagen wir 1400€ Brutto entlohnt hat und nebenbei die Lohnnebenkosten bezahlen musste, so kann er jetzt eine oder zwei auf 400€ Basis beschäftigen, die um längen rentabler sind, da für diese keine Lohnnebenkosten erstattet werden müssen. Dies würde auch die extreme Entwicklung von geringfügig bezahlten Berufen der letzten Jahre erläutern.
    Steckt hinter diesen Vertrauensbrüchen vielleicht eine versteckte Taktik zur Kostenminimierung im Betrieb? Eine interessante Frage, wie ich finde, der man in Zukunft genauer nachgehen sollte. Denn es ist schon verwunderlich, dass solche Verfahren sich mittlerweile häufen.
    Zudem würde ich mir von seitens der Gerichte oder der obersten Instanzen, die die Wahrung des gesellschaftlichen Friedens im Fokus haben sollten, wünschen, dass diesen Machenschaften nun ein Ende gesetzt wird und arbeitnehmerrechtliche Zeichen in Zukunft gesetzt werden.

  9. 2 years ago 

    Verfasser EZLN, gefunden bei Indy

    So eben habe ich mal wieder bei Indymedia gestöbert und habe einen wirklich sehr lesenswerten Artikel eines Mitglieds gefunden, dass die Problematik der deutschen antifaschistischen Bewegung sehr gut heraus kristallisiert… Ich würde vorschlagen lest den Artikel selber mal durch und wer Anregungen, Kritikpunkte oder ähnliches hat soll mir eine Email schreiben, ich denke man könnte das an den Verfasser per Email weiterleiten.
    “Kommentar zur Nazi Demo am 10.10.2009 / Berlin
    Ich glaub der wahre Gund zu diesem misslingen der AntiFaschistischen Bewegung liegt meines Erachtens 100% in der Tatsache, dass die Antifabewegung ganz einfach nicht Organisiert ist.. dass haben wir wieder einmal dieses WE in Berlin gesehen und sonst wo auch immer!!!! 

    Auf jeder Demo macht sich diese fehlende Organisation und der Ansatz an Struktur sichtbar!! 

    Wie soll man als eine Aktion, indem sich die Teilnehmer gegenseitig mistrauen und sich nicht kennen, in dem so viele Bullen ( durch Infiltration) frei bewegen von einer Organisation reden.. Wie soll denn etwas gutes, Blockaden, Widerstand, Angriff ausgeführt werden wenn man diese masse nicht Koordinieren kann.. 
    Meines Erachtens hat die Antifabewegung in Deutschland solch eine gewaltige Kraft und ein riesen Potenzial etwas wirklich zu verändern.. aber diese Masse wird nicht geführt!!! Von wem denn auch.. von Antifa Gruppen aus verschiedenen Städten die sich nicht mal selber richtig kennen.. von der Demoteilnehmer/ rin neben den ich nicht mal kenne geschweige denn vertraue?? „Könnt ja ein Bulle sein !!! „ 

    Anstatt 10 verschiedene Antifa „Organisationen“ in einer Stadt zu haben sollte man vielleicht zu einer Aktion verschmelzen!!! Wieso die Massen splitten und auseinander ziehen , wenn man doch alle vereinen will. Ist man mit einer starken Gruppe nicht stärker als mehreren kleinen Gruppen? Ich erschrecke mich jedes Mal wen ich allein in NRW das Phänomen beobachten kann das es mehrere Antifa „Organisationen“ Sei es Antifa AK Antifa KOK Pyrnha oder wie sie alle auch heißen, die Massen nicht vereinen.. nur von Demo zu Demo agiert man „Militant“ (fraglich ist wie sinnvoll und wie militant die aktionen sind) zusammen. Wobei man dabei nicht viel von Koordination sehen kann, eher etwas von „hier sind Nazis.. hier sind Bullen.. hier habt ihr Anlaufpunkte.. joa macht mal“ Schon fliegen einpaar Steine, einige Flaschen da mal ein Molli durch die Luft.. Hmm Ok.. haben wir damit bis jetzt IRGENDETWAS Erreichen bzw Verhindern können???? Abgesehen von wenigen Ausnahmen.. NEIN!!!
    Wieso versuchen wir mal nicht die Menschen um die Demo herum in die Bewegung ein zu gliedern? Oder versuchen wir es doch nur das unsere rangehensweise einwenig verkehrt ist bemerken wir nicht? Müssen wir auf einer Soli Demo für eine Bewegung in einem anderen Land.. komplett in schwarz auftreten?? Können wir denn nicht mal den Menschen um uns herum zeigen das wir nicht nur auf Radau Remmi Demmi aus sind? Ich finde zum größten Teil die Reaktionen der Menschen um die Demo herum legitim wenn Sie sagen Ihr wollt nur Radau.. Krawalle ohne Sinn! Macht doch mal eine Demo in Bunt.. verzichten wir doch mal den Black block Style der sich mittlerweile so in unsere Köpfe manifestiert hat das wir uns dieser Antifa-Mode Anpassen müssen!! Klar nicht immer und überall Zivil rummr ennen.. das wäre ja für den „Vater“ Staat Leicht gemacht um Leute zu Identifizieren! Aber wenn wir die Menschen für diese Bewegung gewinnen wollen, dann müssen wir endlich auch einen Schritt in diese Richtung machen! Ich finde es ebenso erschreckend das auf einer AntiNazi Demo so wenige Immigranten dabei sind. Liegt es an deren Faulheit… daran das Sie nicht wollen.. nach dem Motto (Mir geht’s Gut.. Wieso soll ich mich schlagen lassen) oder liegt es an uns das nicht genügend arbeit darin investieren um diese Jugendliche zu Informieren und in einigen dingen Aufklären? Ich glaube die Fehler sind auf beiden Seiten zu suchen! Wenn man eine politische Bewegung intakt halten will und Sie zu höherem Berufen will reicht es nicht aus wenn man Praktiziert sondern auch versucht durch theoretische Bildung aufzuwecken! 
    Wenn wir diese Menschen, jugendliche Immigranten für unsere Bewegung gewinnen könnten würden etc pp. Dann wären wir am Wochenende in Berlin nicht 500-800 zerstreute planlose Gruppen gewesen sondern zwei- dreitausende würden auf den Strassen ihren Unmut ausdrücken! 

    Und unsere Aktionen.. mal ehrlich Leute.. die meisten schreiben etwas von SIEG und ERFOLG sobald Flaschen in Richtung Bullen geflogen sind (nicht mal Richtung Nazis) oder wenn mal ein Auto oder Mülltonne dort brennt!!! Ist das ein Erfolg?? Oder eher der klägliche Versuch die eigene (damit meine ich auch meine) Schwäche bzw. die schlechte Organisation, das schlechte führen von Massen und die nicht effiziente Handlung mit zum Teil unnötigen bzw. politisch sinnlosen Aktionen (Autos von Bürgern zu verbrennen wo es doch unsere Aufgabe ist Sie für uns zu gewinnen) zu vertuschen?? Jetzt werden viele aufschreien.. das ist doch nicht sinnlos.. du bist bestimmt ein Bulle oder Fascho.. ! das ist einfach mal die Wahrheit die in den Köpfen vieler rumm schwirrt aber keiner mal ehrlich sein Mund aufmacht!!! 

    Wacht auf und Organisiert euch mal richtig!! Schaut euch das Pack Nazis an Sie werden nun mal stärker und sind, leider muss man das zugeben obwohl ich dabei kotzen könnte, klasse organisiert und sehr effektiv indem was sie tun!! Allein das Nazis an diesem Wochenende durch Berlin spazieren konnten, ohne einen wirklich effektiven Widerstand, ist für mich sehr beunruhigend!!! 

    Wacht endlich auf…. ANTIFA BEWEGUNG IST NICHT GUT ORGANISIERT!!! LÖSCHT DIESE ILLUSION AUS EUREN KÖPFEN und fangt statt dessen an wirklich.. organisierte Aktionen zu starten!! Anstatt Steine zu schmeißen oder ein paar Bullen mit Eiern oder Flaschen zu beschmeißen.. recherchiert und greift wirklich in den Punkten an, in denen ihr euren Gegner, den Glatzen wirklich schadet…!!! 

    Hört auf als eine Gruppe von hunderten vor einer kleinen Horde (an der Zahl 50) von Bullen wegzurennen.. rennt auf sie los..!! Wir sagen ANTIFA HEISST ANGRIFF????…. DANN GREIFT VERDAMMTNOCHMAL AN!!!! Bevor wir Nazis oder sonst wen angreifen.. sollten wir unsere eigene, bisherige rangehensweise angreifen und umstrukturieren!!!! Besser werden. unsere Aktionen der Situation und Gegebenheiten anpassen!!!! 


    Vereint endlich die Antifa Bewegungen in den Städten oder Bundesländern!!!! 
    Versucht die Menschen durch Aufklärung und mit weniger Hass zu gewinnen!!! 
    Organisiert euch neu und bringt eine Struktur in die Bewegung rein!!!! 
    Zentral statt Dezentral!!!! 

    In diesem Sinne ORGANISIERT ANGREIFEN 


    Alerta, Alerta, Antifascista SIEMPRE!!! 


    Gruß 

    EZLN”
    Wie gesagt gefunden auf Indymedia und gibt einem gut zu denken…

  10. 2 years ago 
    Lesenswert!!
  11. 2 years ago 
    Ein Horroszenario
  12. 2 years ago 

    G7, IWF und Weltbank in Istanbul

    Vom 3. bis zum 7. Oktober halten G7, IWF und Weltbank ihre alljährliche Herbstsitzung in Istanbul ab. 13000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und vor allem aus dem Finanzsektor werden zu diesem Treffen erwartet. Ebenfalls wurden breite Gegenbündnisse ins Leben gerufen, um die bürgerliche Kontrolle über solche “Treffen” zu signalisieren.
    Doch was haben uns diese Treffen bisher wirklich gebracht? Es bedarf zwar einem intensiven Austausch von Gedanken zwischen den Finanzinstituten dieser Welt, doch müssen endlich mal effiziente und sinnvolle Regelungen getroffen werden. Der internationale Währungsfond, wie auch die Weltbank müssen einer kompletten Umstrukturierung unterzogen werden. Diese Institutionen, die eigentlich dafür gedacht sind, die Entwicklung von Ländern im positiven Sinne zu unterstützen und zu beflügeln, wurden in den letzten Jahrzehnten in der Regel nur von machtpolitischen Zwecken instrumentalisiert.
    Die wirtschaftspolitische Denkrichtung, die von diesen Institutionen verbreitet wurde, ist nichts anderes als ein laissez-faire Kapitalismus, geführt von einigen sehr einflussreichen Neoliberalen.  Diese Institutionen dürfen nicht mehr missbraucht werden, um einen von moralisch-ethischen Zwängen befreiten Kapitalismus, den Ländern dieser Welt aufzuzwingen. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat  die stätige Liberalisierung aller Kapitalmärkte zwar auch positives bewirkt, aber auch dazu geführt, dass die Schere zwischen den Armen und Reichen dieser Welt immer weiter auseinander gegangen ist. Seit Jahrzehnten werden systematisch ganze Landstriche ausgebeutet, von so genannten liberalisierten Märkten. Kulturen und Gesellschaften wird von heute auf morgen ein Wirtschaftssystem aufdiktiert, das sich nicht an jeweilige Gegebenheiten anpassen kann.
    Aus diesem Grund finde ich, dass es einer starken unabhängigen Kontrolle dieser Institutionen bedarf und das NGO’s  bzw. INGO’s in diesen Institutionen zum Beispiel als Kontrollorgane operieren können. Die Grundidee strukturschwächeren Ländern unter die Arme zu greifen sollte zu unseren Hauptaufgaben in dieser Welt gehören, denn die Globalisierung ist in der Lage vielen Menschen zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen. Doch ist dies nur möglich, wenn man sich von einer diktierenden Ökonomie los reißt und kleine arme Länder nicht dem geostrategischen Druck größerer und nach noch mehr Reichtum strebender Nationen mit ihren transnationalen Unternehmen ausgesetzt sind.
    Dies sind nur ein paar kleine Gedankengänge, würde ich mich jetzt hier in der Fülle aller Probleme und Vorteile, mit einer ausführlichen Globalisierungsanalyse auseinandersetzen könnte ich, so  glaube ich jedenfalls,  ein ganzes Buch vollschreiben.
    Macht euch Gedanken darüber, in wie weit das System in dem wir leben verändert werden muss, damit andere Menschen auch ein ertragreiches Leben erlangen können.
    Es ist ein Kampf an vielen Fronten, wir müssen in Zukunft die sozialsichernden Systeme, die eine hervorragende Errungenschaft für eine Volkswirtschaft sind, aufrecht erhalten und dürfen uns nicht dem Druck des internationalen Systems beugen, sondern sollten als drittgrößte Volkswirtschaft dieser Erde ein Vorbild sein und zeigen, dass man auch mit einem regulierten Kapitalismus zu Wohlstand und Reichtum kommen kann. Deregulierung und Unternehmensentlastung muss zwangsweise nicht immer zu einer allgemein positiven Entwicklung führen. Deshalb sollten wir auch bedacht sein, dass in Zukunft eine allzu wirtschaftsliberale Bundesregierung nicht dem laissez-faire Prinzip nachgeht, sondern soziale Sicherungssysteme wieder ausbaut und für benachteiligte Menschen sorgt. Es wäre eine Utopie zu behaupten, dass jeder Mensch den gleichen Reichtum haben kann, aber es ist keine Utopie, anderen Nationen erfolgreich zum Aufstieg zu verhelfen, grundlegende Sicherungsmaßnahmen vor einer totalen Armut zu schaffen und für ein menschenwürdiges Leben zu sorgen, egal WO auf UNSERER WELT!!

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Liebe Leser und Leserinnen,

auch ich werde mich nun in das Geschäft des Bloggens begeben.

In diesem Blog werden hauptsächlich Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und andere Interessensbereiche kommentiert. Falls es Anregungen, Kritikpunkte und Diskussionsbedarf geben sollte, bitte ich euch mich unter meiner Email Adresse

Deniz_Schumacher@gmx.de

zu kontaktieren, ich werde dann eure Kommentare oder ähnliches beantworten und auf dieser Seite unter dem jeweiligen Eintrag veröffentlichen. Ich freue mich auf eure Kommentare

Deniz Schumacher





 
 

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